Das Warum & Irgendwas 

 

 

nach all den Meinungen, Meldungen, Gedanken, Fakten ... habe ich zwischen den Jahren begonnen diesen Beitrag zu schreiben. Die Anschläge der letzten Jahre haben sich vermehrt. Zuletzt Berlin ... und Istanbul. Kriege in Syrien ... 

19/12/16 dieses Datum bleibt uns allen in den Gedanken. Am Montagabend gegen 20:00 Uhr rast ein LKW in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin. Menschen rennen um ihr Leben. Andere schaffen es nicht mehr. Die Bilanz Tote und Verletzte. Schock, Wut und Trauer vermischen sich und erzeugen ein Gefühl, welches sich nur schlecht in Worte fassen lässt. Ich war am späten Nachmittag selbst noch dort am Ku’damm. Für den Abend war ich verabredet, vielleicht wäre ich noch länger geblieben … 

Die Frage nach dem Warum ? Gehört wohl schon seit Beginn unserer Zeit zur Tagesordnung.
Warum Krieg ? Warum Terror ?
Warum kein Frieden ?
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Der Auslöser für solche Taten wird oft in den Medien diskutiert. Ich möchte hier lediglich meinen Gedanken aufschreiben und keine große nächste Diskussion eröffnen. Davon gibt es genug. 

 

Irgendwie sind wir doch alle auf der Suche nach irgendwas. Doch das irgendwas und das immer Mehr macht uns instabil. Instabilität. Die Fassade bröckelt. Sei es die Demokratie, der Staat. Menschen gehen auf die Straße, Rebellieren in den Sozialen Medien. Die Echos der Frustrationen werden größer, lauter … Eine anrollende Gefahr. Heutzutage wird von jedem Einzelnen 100 % + mehr verlangt. Generation Kapitalismus und Turbo Konsument. Schnell erwachsen werden, schnell Geld verdienen. Schnell, schnell, schnell ...  

Die eigene Frustrationstoleranz und den Umgang mit dieser Toleranz, können nur einige. Schnelllebigkeit trennt die Spalten. Arm und Reich gehen auseinander. Die Mittelschicht verschwimmt. Spaltung führt zu Frustration, diese führt zu Aggression und Gewalt. Gruppierungen finden sich, gegeben Verständnis für das Individuum, welches sich unverstanden fühlt. 

 
 
Warum fühlen wir uns unverstandnen ? Und von wem fühlen wir uns unverstanden ?
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Was suchen wir eigentlich ? Wer sind wir ? Was ist das Irgendwas ?

Wir irren umher in dem Strudel der Gesellschaft. Auf der einen Seite herrscht in den dörflichen Regionen oftmals noch das Denken : Schule, Ausbildung / Studium, Heiraten, Kinder ... fertig. Ein glückseliges Leben. Oftmals noch von den Eltern vorgeschrieben. Warum nicht die Zügel selbst in die Hand nehmen ? Sich selbst auf die Suche nach irgendwas begeben. Sich trauen, aufwachen und losziehen. Das Verborgene und das Neue entdecken. Die Lichtungen und Wege allein, eigenständig bestreiten.

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